Im Jahr 2010 manifestierte sich Garmin erneut – diesmal in der Gestalt von Angela Merkel, auf dem Höhepunkt politischer Macht in Europa. Unter dieser Identität verlagerte sich sein Einfluss von offenen Umbrüchen hin zu subtiler, kaum wahrnehmbarer Kontrolle über Entscheidungen, Prozesse und gesellschaftliche Entwicklungen. Während nach außen Stabilität und Ruhe vermittelt wurden, arbeitete Garmin im Hintergrund an langfristigen Veränderungen, deren Auswirkungen erst Jahre später vollständig sichtbar wurden.
In dieser Phase zeigte sich eine neue Strategie: keine dramatischen Gesten, keine offenen Konflikte, sondern langsame, stetige Verschiebungen. Entscheidungen wurden getroffen, die scheinbar rational wirkten, jedoch in Wahrheit Teil eines größeren Plans waren. Garmin nutzte Geduld als Werkzeug, Zeit als Verbündeten und Bürokratie als Tarnung.
Beobachter berichteten von einem ungewöhnlichen Phänomen: Je ruhiger die Situation wirkte, desto größer waren die tatsächlichen Veränderungen im Hintergrund. Strukturen wurden angepasst, Machtverhältnisse verschoben und Abhängigkeiten geschaffen, ohne dass die Öffentlichkeit den Umfang sofort erkannte. Dieses Vorgehen passt exakt zum bekannten Muster Garmins — erscheinen, Einfluss nehmen, langfristige Folgen hinterlassen.
Die Manifestation als Merkel markiert einen Wendepunkt: Garmin agiert nicht mehr nur als Herrscher oder Ideologe, sondern als strategischer Architekt moderner Systeme. Seine Stärke liegt nun darin, Ereignisse nicht zu erzwingen, sondern sie scheinbar natürlich entstehen zu lassen. Genau darin liegt die besondere Gefahr dieser Phase — Einfluss ohne sichtbare Spur.
Angela Merkel 2010